schlanke Kuchen kennen

ich mag Kuchen. Sehr. Vor allem wenn es regnet. Wie heute zum Beispiel. Ungünstigerweise steht Kuchen im Ruf ungesund und fett zu sein. Dabei soll heutzutage keiner mehr ungesund oder fett sein – nicht mal der Kuchen. Das ist ein Problem für manche Leute und für manche Kuchen. Vor allem, weil nicht immer alles so ist, wie es scheint.

Nehmen wir zum Beispiel eine Schwarzwälder Kirschtorte oder einen Jumpsuit in Neonfarben: Bei beiden denken wir, dass sie bestimmt unheimlich fett machen. Und wenn man nicht gerade am Rande des Untergewichts lebt ist das für den Jumpsuit auch der Fall. Für die Torte eher nicht so. Die hat pro 100 Gramm ungefähr 270 Kalorien. Für Kuchen ist das nicht viel: 100 Gramm Zitronenkuchen haben 380 Kalorien, 100 Gramm Nussecke sogar 480 und Schweineöhrchen kommen auf über 500.

Wem Fett also nicht egal ist (ob im Kuchen oder auf den Hüften), der sollte vor allem fettigen Teig meiden. Frittierte Produkte und Backwaren aus Blätter- oder Plunderteig enthalten außerdem eine Menge trans-Fettsäuren. „Sie erhöhen das Risiko für Fettstoffwechselstörungen und koronare Herzkrankheiten und sollten nur sehr selten verzehrt werden“, sagt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung.

Viel Sahne ist also besser als viel Teig. Noch besser ist allerdings viel Obst. Pflaumenkuchen (in Bayern heißt er Zwetschgendatschi, im Rheinland Pruumetaat) hat nicht mal 100 Kalorien pro 100 Gramm, Erdbeertorte hat fast genauso wenig und selbst ein Apfelkuchen kommt trotz Rührteig mit 220 Kalorien auf 100 Gramm aus. Wer selbst backt, statt kauft, hat die Kalorienzahl am allerbesten im Griff.

Ich hab am Wochenende einen Apfelkuchen ausprobiert, der gar keine Butter enthält und stattdessen mit zwei Esslöffeln Öl und etwas Joghurt auskommt – quasi der Salat unter den Kuchen. Geschmeckt hat er trotzdem.

Und hier kommt das Rezept – dauert 15 Minuten (ohne Backzeit).

Was ihr braucht:

  • 3 große Äpfel (am besten säuerlich)
  • 3 mittelgroße Eier
  • 80 Gramm Zucker
  • Schale von 1 Zitrone (Backöl reicht auch)
  • 150 Gramm Joghurt (gern fettarm)
  • 2 Esslöffel Öl (am besten Rapsöl)
  • 175 Gramm Mehl
  • 2 Esslöffel gehackte Mandeln (kann man auch weglassen)
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • Mandelblättchen und Zimtzucker (1 Esslöffel Zucker gemischt mit 1 Teelöffel Zimt) zum bestreuen

Wie es geht: 

Äpfel schälen und entkernen, zwei davon vierteln, einen in kleine Stücke schneiden. Eier mit Zucker schaumig rühren. Joghurt, Öl und Zitronenschale unterrühren. Dann Mehl mit Backpulver und Mandeln unter den Teig mischen. Apfelstückchen zufügen. Das Teig-Apfel-Gemisch in eine Springform füllen, Apfelviertel seitlich einritzen und darauf verteilen. Mit Mandelblättchen und Zimtzucker bestreuen. Und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 35 Minuten backen.

 

About Nicole

Ich bin Nicole, Medizinwissenschaftlerin und Journalistin. Seit fast zehn Jahren schreibe ich über die Themen Medizin, Psychologie und Ernährung. Meine wichtigste Erkenntnis: Nur wenn wir uns im Alltag genug Zeit für uns selbst nehmen, geht es uns gut. In meinem Blog findet ihr Ideen, Gesundheits- und Wohlfühltipps, die guttun und ohne großen Zeit- und Arbeitsaufwand realisierbar sind, sondern einfach und schnell: in einer Minute, in fünf, zehn oder fünfzehn. Darum heißt er me-minutes.

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