am wochenende sporteln

60 minuten:

tatatataaaaaaa! Da ist sie, die Studie, die uns endlich entspannt auf unser Sportpensum blicken lässt. Wo ich vor einer Woche noch von meinem Vorhaben berichtet habe, ab jetzt täglich ein „9-Minuten-Workout für den Turbo-Stoffwechsel + Fitness“ einzulegen (zugegeben: ich habe es bisher erst einmal geschafft!), sehe ich die Dinge jetzt entspannter. Das Ärzteblatt berichtet nämlich heute von einer Studie, die belegt, dass auch Wochenendsportler länger und gesünder leben.

Wissenschaftler der Loughborough University haben verglichen, welchen gesundheitlichen Vorteil es hat, wenn man dreimal und öfter pro Woche trainiert, es nur ein bis zweimal schafft oder sich dagegen fast nie bewegt. Das Ergebnis: Wer nur am Wochenende Sport macht – in der Studie haben diese Personen den adretten Namen „Weekend Warrior„– hat ein 30 Prozent niedrigeres Sterberisiko als jemand, der auch dann nur auf dem Sofa liegt. Für Menschen, die häufiger Sport treiben, gibt es darüber hinaus allerdings keinen nennenswerten Zusatznutzen. Das gilt ebenso für die Herz-Kreislaufsterblichkeit und die Krebssterblichkeit.

Wichtiger, als sich jeden Tag für 30 Minuten zu bewegen – wie die WHO empfiehlt – sei es demnach, überhaupt aktiv zu sein. Achja: selbst längere und zügige Spaziergänge gelten laut Studie als Sport. Allerdings muss dann Samstag und Sonntag ein bisschen mehr als eine Stunde drin sein.

About Nicole

Ich bin Nicole, Medizinwissenschaftlerin und Journalistin. Seit fast zehn Jahren schreibe ich über die Themen Medizin, Psychologie und Ernährung. Meine wichtigste Erkenntnis: Nur wenn wir uns im Alltag genug Zeit für uns selbst nehmen, geht es uns gut. In meinem Blog findet ihr Ideen, Gesundheits- und Wohlfühltipps, die guttun und ohne großen Zeit- und Arbeitsaufwand realisierbar sind, sondern einfach und schnell: in einer Minute, in fünf, zehn oder fünfzehn. Darum heißt er me-minutes.

1 Response

  1. […] „Stillstand ist der Tod“, das stammt ausgerechnet von dem Grönemeyer, der kein Arzt ist. Seinen Bruder Dietrich hat es bestimmt saumäßig geärgert, dass dem Herbert der Spruch eingefallen ist und nicht ihm selbst, sonst hätte er ihn auf einen seiner Buchrücken schreiben können. Der Umkehrschluss ist denkbar einfach: Wackeln hilft. Einfach mal ne Minute mit den Füßen baumeln, die Schultern kreisen, aufstehen und einen Kaffee holen (Kaffee ist ja eh so gesund, das hab ich ja schonmal geschrieben), die Treppe nehmen, statt den Aufzug, einen kleinen Spaziergang in der Mittagspause machen (dabei steigt auch die Laune) oder sogar richtigen Sport treiben auch wenn’s nur am Wochenende ist (das reicht schon, sagt ne Studie). […]

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