creme gut verteilen

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Trocken, rissig und gerötet: Unsere Hände sehen im Winter oft ziemlich mitgenommen aus. Denn die Kälte draußen und die Heizungsluft drinnen, setzen der Haut ganz schön zu. Dazu kommen die üblichen Beanspruchungen wie Händewaschen und Geschirrspülen, die ihr Feuchtigkeit entziehen. Dass unsere Hände mehr aushalten müssen als alle anderen Hautpartien, ist keine Frage. Dazu kommt, dass die Haut am Handrücken besonders empfindlich ist, weil sie kaum Talgdrüsen und wenig Unterhautfettgewebe hat, die sie mit Fett und Feuchtigkeit versorgen könnten.

Damit unsere Hände gut durch den Winter kommen, müssen wir sie also intensiv und regelmäßig pflegen. Im Grundsatz nichts neues, nur vergessen wir es ständig und wenn wir dran denken, haben wir gerade keine Creme zur Hand. Als Erinnerungsstütze und weil es praktisch ist, habe ich meine Handcreme darum jetzt überall in der Wohnung verteilt: Eine Tube steht im Bad, eine neben dem Bett, eine auf dem Wickeltisch und eine in der Küche neben der Spüle. Achja: in der Wickeltasche, der Handtasche, der Sporttasche und der Reisetasche ist natürlich auch jeweils eine Minipackung.

Die Anforderungen an so eine Creme sind natürlich hoch. Klar, sie muss pflegen. Darüber hinaus sollte sie außerdem schnell einziehen und nicht klebrig oder fettig sein und angenehm riechen. Zum Glück kriegen das auch günstige Produkte sehr gut hin, wie ein (inzwischen recht alter) Test der Stiftung Warentest zeigt: Produkte von Eubos und Eucerin schnitten mit „sehr gut“ ab, Handsan, Nivea und Florena mit „gut“. Hautärzte empfehlen übrigens oft Produkte mit Urea und raten, die Hände als Kur dick eingecremt über Nacht in Baumwollhandschuhe zu stecken – wer’s mag, kann das ja mal versuchen. Schaden wird’s auf jeden Fall nicht…

About Nicole

Ich bin Nicole, Medizinwissenschaftlerin und Journalistin. Seit fast zehn Jahren schreibe ich über die Themen Medizin, Psychologie und Ernährung. Meine wichtigste Erkenntnis: Nur wenn wir uns im Alltag genug Zeit für uns selbst nehmen, geht es uns gut. In meinem Blog findet ihr Ideen, Gesundheits- und Wohlfühltipps, die guttun und ohne großen Zeit- und Arbeitsaufwand realisierbar sind, sondern einfach und schnell: in einer Minute, in fünf, zehn oder fünfzehn. Darum heißt er me-minutes.

1 Response

  1. Bei mir nützt cremen eigentlich: gar nichts. Leider. Eine zeitlang dachte ich, ich hätte „die“ Creme gefunden, die bei mir mal länger als 30 Sekunden ein samtenes Gefühl beschert, aber, denkste. Ich creme auch andauernd, und bei mir steht/liegt Handcreme überall: Im Schlafzimmer, im Bad, auf dem Schreibtisch, in der Handtasche… Dein Foto finde ich genial!

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