gesund frühstücken

5 minuten:

ein gesundes Frühstück ist für mich unheimlich wichtig, um gut in den Tag zu starten. Zum einen, weil ich überzeugt bin, dass ein nahrhaftes Essen leistungsfähiger macht, zum anderen, weil ich im Lauf des Tages ohnehin genug Mist esse – da ist es ein gutes Gefühl, wenigstens gesund gefrühstückt zu haben.

Da ich morgens noch nicht bereit für Experimente bin, sieht mein „Werktags-Müsli“ seit fast vier Jahren nahezu gleich aus. Aus diesem Grund enthält es auch statt hippem Superfood eher traditionelle Lebensmittel.Die Zubereitung dauert ungefähr fünf Minuten, mindestens so lange würde man beim Bäcker für ein Croissant anstehen.

In die Schale kommt:

  • ein Obst (Apfel, Banane, Mandarine oder von allem etwas)
  • 4 Esslöffel Flocken (Haferflocken oder eine fertige Flocken-Mischung ohne Zucker)
  • 1 Esslöffel geschrotete Leinsamen
  • 1 Esslöffel Rosinen (oder Cranberries)
  • 1 Esslöffel Nüsse (Cashews, Mandeln)
  • 250 Gramm Naturjoghurt 1,5 % Fett

Wer sein Müsli superfoodmäßig aufstylen will, kann den Apfel durch einen Granatapfel ersetzen, statt Haferflocken Quinoa nehmen, Chiasamen statt Leinsamen verwenden und Aroniabeeren statt Rosinen. Das sieht dann – das gebe ich zu – extrem hip und trendy aus, ist aber auch bedeutend teurer und nährwertmäßig nicht unbedingt ein Vorteil.

Für Zeitsparer: Die trockenen Müsli-Zutaten kann man zur Aufbewahrung auch alle zusammen in ein Gefäß packen, dann muss man nicht jeden Tag aufs Neue mischen. Wer es morgens eilig hat, bereitet das Müsli am besten schon am Vorabend zu und lagert es im Kühlschrank. Dann hat es eher die Konsistenz eines Bircher-Müslis, weil es sich mit Flüssigkeit vollsaugt, schmeckt aber trotzdem lecker (bis auf die Mandeln, die sollte man erst kurz vor dem Essen zufügen, aufgeweicht sind die eklig).

Der Take-away-Tipp: Das fertige Müsli passt (wenn man nur einen 3/4 Apfel nimmt) in einen großen Joghurt-Becher (500 Gramm). Dann muss man nur jeden zweiten Tag eine Dose oder ein Glas spülen.

About Nicole

Ich bin Nicole, Medizinwissenschaftlerin und Journalistin. Seit fast zehn Jahren schreibe ich über die Themen Medizin, Psychologie und Ernährung. Meine wichtigste Erkenntnis: Nur wenn wir uns im Alltag genug Zeit für uns selbst nehmen, geht es uns gut. In meinem Blog findet ihr Ideen, Gesundheits- und Wohlfühltipps, die guttun und ohne großen Zeit- und Arbeitsaufwand realisierbar sind, sondern einfach und schnell: in einer Minute, in fünf, zehn oder fünfzehn. Darum heißt er me-minutes.

2 Responses

  1. Hallo Nicole,

    vielen Dank für deinen Beitrag 🙂
    Ich habe gelesen, dass man zum Frühstück am besten keine Kohlenhydrate essen soll, da sie nach dem Aufstehen eventuell gleich als Fett eingelagert werden können?

    Was sagst du dazu?
    Vielen lieben Dank Julia

    Gefällt mir

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